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FAQ´s

Wissenswertes

Wie viel Wasser verbraucht man im Durchschnitt?
Eine Person verbraucht durchschnittlich 125 Liter Wasser am Tag.
Davon für:
Kochen und Trinken: 3 bis 4 Liter,
Körperpflege: 10 bis 15 Liter,
Duschen: 20 bis 40 Liter,
Geschirrspülen: 4 bis 7 Liter,
Wäschewaschen: 20 bis 40 Liter,
Reinigung: 5 bis 10 Liter,
WC: 20 bis 40 Liter.

Ein m3 Trinkwasser kostet, inklusive Umsatzsteuer (7%) 1.86 € pro m3.

Das von Wasser Nord gelieferte Trinkwasser aus dem Wasserwerk Stolpe liegt im Härtebereich 3 (hart). Das sind mehr als 14° dH (deutsche Härte) bzw. mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter.

Das Trinkwasser ist mit seinem hohen Calcium- und Magnesiumgehalt und seinem geringen Gehalt an Chloriden und Sulfaten ein hervorragender Durstlöscher.
Viele andere Mineralsalze machen Trinkwasser zu einem bekömmlichen Getränk von natürlicher Beschaffenheit. Es wird ausschließlich aus Tiefbrunnen gewonnen.

Ja, unser Trinkwasser ist von guter Qualität. Der Nitratgehalt liegt unter 3,1 mg/l, der Grenzwert laut Trinkwasserverordnung beträgt 50 mg/l. Der pH-Wert liegt bei 7,5 und damit im neutralen Bereich. Unser Trinkwasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gut geeignet.

Nein, das Grundwasser wird ausschließlich aus über 30-35 Meter tiefen Brunnen gewonnen.
Dieses Wasser ist keimfrei und muss deshalb nicht gechlort werden. Zusätze werden dem Trinkwasser nicht zugeführt.

Das Trinkwasser ist besonders reich an Calcium und Magnesium, die auch als Härtebildner bezeichnet werden. Diese natürlichen Stoffe nimmt das Grundwasser beim Durchfließen der verschiedenen Bodenschichten auf. Eine Enthärtung ist nicht erforderlich, zumal diese Mineralien für unseren Körper unentbehrlich sind.
Calcium ist ein wichtiger Baustoff für unsere Knochen und Zähne. Auch für die Blutgerinnung ist es unentbehrlich. Magnesium ist wichtig für Nerven und Muskulatur.
 

Bauvorhaben sollten immer dann angezeigt werden, wenn sich Trinkwasserleitungen im Baubereich befinden.

Die Abrechnung von Trink- und Abwasser erfolgt - auf Grund des sachlichen Zusammenhangs - in einer Rechnungslegung durch und einer Gebührenbescheiderstellung über Wasser Nord. Ausgenommen davon ist die Abwasserabrechnung der Gemeinden des Zweckverbandes Fließtal der für die Abrechnung des Abwassers selbst zuständig ist. Abschläge werden in einem Rhythmus von 2 Monaten durch Wasser Nord erhoben. Diese orientieren sich an den Verbrauchsmengen der Vorperiode bzw. an durchschnittlichen Werten.

Beim Turnusmäßigen Wasserzählerwechsel innerhalb von 6 Jahre (Ablauf der Eichfrist von Wasserzählern) entstehen keine Kosten für den Kunden. Der Kunde hat nur den Zugang zum Wasserzähler für die beauftragten Mitarbeiter der Wasser Nord zu gewährleisten.

Die Wasser Nord hat ab Mitte Oktober 2016 begonnen, fernauslesbare Ultraschall-Wasserzähler im Versorgungsgebiet einzubauen. Stand Ende 2024 sind fast 100% aller verbauten Zähler von dieser Bauart.

Ja, die Ablesung ist weiterhin auf dem Display möglich. Der Kunde erhält dazu beim Wechsel eine kleine Gerätebeschreibung ausgehändigt.

Auf jeden Fall. Die Auslesung der Zählerstände erfolgt mit doppelter AES 128bit Verschlüsselung. Zugang zu Ihren Daten hat ausschließlich die Wasser Nord, der Schutz Ihrer Daten ist jederzeit gewährleistet. Ein Zugriff von außen auf den Zähler ist nicht möglich, da diese unidirektional sind, also keine Empfangseinheit besitzen und nur senden können.

Nein. Die Sendeleistung der Ultraschall-Wasserzähler ist deutlich kleiner als die der meisten im Haushalt eingesetzten Geräte. Alle 10 Sekunden sendet der Zähler nur für 0,002 Sekunden die Daten. Das entspricht im Jahr 1,75 Stunden. Verglichen mit einem Mobiltelefon (2000 mW) sendet der Wasserzähler (10 mW) mit einer 200-fach geringeren Leistung. Selbst ein Schnurlostelefon sendet immer noch mit 120 mW und dieses befindet sich direkt am Ohr. Konkret müsste man 1 Monat lang sich 24 Stunden am Tag im Abstand von 2 Metern zum Wasserzähler aufhalten, um der gleichen Funkbelastung ausgesetzt zu sein, wie bei einem 50 Mikrosekunden (0,00005 s) dauernden Gespräch mit dem Mobiltelefon.

Alle Kaltwasserzähler unterliegen grundsätzlich einer 6jährigen Eichfrist nach dem Eichgesetz. Ultraschallwasserzähler haben den Vorteil, dass es keine mechanischen Zählwerke im wasserdurchströmten Teil der Zähler gibt. Lediglich zwei Spiegel reflektieren ein Ultraschallsignal, so das über das elektronische Zählwerk berechnet werden kann, wieviel Wasser den Zähler durchströmt. Daher sind diese Zähler für das laut Eichgesetz mögliche Stichprobenverfahren besonders geeignet. Bei diesem wird ein Zählerlos (aus gleichartigen Zählern) gebildet und beim Eichamt angemeldet. Das Eichamt wählt eine nach der Losgröße vorgegeben Anzahl von Zähler nach dem Zufallsprinzip aus und der Wasserversorger muss (vorerst) nur diese Wasserzähler wechseln und einer amtlich anerkannten Prüfstelle zur Überprüfung übergeben. Bestehen diese Zähler in der vorgegebenen Anzahl die Eichüberprüfung, erhalten alle anderen Zähler des Loses eine Eichverlängerung von 3 und im Fall der Einhaltung noch strengerer Grenzwerte 6 Jahren. 

Wenn nicht müssen alle Zähler gewechselt werden.

Wasser Nord nutzt das erhebliche Kosteneinsparungspotential dieser Zähler, da Neuanschaffungskosten und die kompletten Kosten einer Zählerwechselkampagne entfallen. Das stützt den Trinkwasserpreis und führt zu einem niedrigeren Preis pro m³ Trinkwasser.

Der zweite nicht zu unterschätzende Vorteil ist, die Möglichkeit der Ermittlung der Zählerstände zur Jahresabrechnung im so genannten drive-by-Verfahren, bei dem die Mitarbeiter der Wasser Nord mit einem Funkempfänger die verschlüsselten Funksignale der Zähler im Vorbeifahren „einsammeln“ können. Aufwendige Ablesekampagnen mit Ablesekartenversand, Scannen der Karten, Schätzungen bei Nichtmeldungen und nachfolgendem hohen Plausibilisierungsaufwand für die gemeldeten Zählerstände entfällt.

Für einen Trinkwasserneuanschluss ist durch den Grundstückseigentümer ein Baukostenzuschuss an die Wasser Nord zu entrichten. Pro Meter Straßenfront des anzuschließenden Grundstückes werden 83,60 EUR (mindestens 15 m) berechnet. Bei Grundstücken ohne eigene Straßenfront (Hinterlieger) werden 15 m zu Grunde gelegt. Bei Eckgrundstücken wird die Gesamtlänge der Straßenfrontmeter durch die Anzahl der Straßenfronten geteilt. Weiterhin fallen die Herstellungskosten für die Verlegung des Trinkwasseranschlusses von der Versorgungsleitung bis zum Wasserzähler an.

Als gesetzliche Grundlage fordert die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) eine hohe Qualität vom Wasserversorger bis zur Zapfstelle im Haus. Der Genuss oder Gebrauch von Wasser darf die menschliche Gesundheit zu keinem Zeitpunkt gefährden. Dafür verantwortlich, sind die Wasserversorger, die Versorgungsnetze betreiben, sowie die Eigentümer beziehungsweise Betreiber von Trinkwasser-Installationen, also Hauseigentümer bzw. -verwalter. Für die Besitzer von Eigenheimen und Mieter besteht diese Verpflichtung nicht.

Gesetzestext Trinkwasserverordnung

In der kalten Jahreszeit können freiliegende Wasserleitungen und nicht geschützte Wasserzähleranlagen einfrieren und beschädigt werden. Beim Auftauen kann das austretende Wasser zusätzlichen Schaden anrichten. Um diese Schäden möglichst zu verhindern und Ihnen somit Ärger und Kosten zu ersparen, sollten sie bei Frostgefahr folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:

Bitte prüfen Sie die Isolierungen der Wasserleitungen.

Bitte halten Sie Fenster und Türen geschlossen, wenn die Wasserzählanlage im Keller liegt.

Bitte sorgen Sie für zusätzlichen Schutz, indem Sie Wasserzählanlage und Wasserleitungen in wärmedämmendes Material einpacken.

Nicht benutzte Wasserleitungen sollten abgestellt und entleert werden.

Eingefrorene Wasserleitungen dürfen nur langsam aufgetaut werden, weil zu starke Temperaturschwankungen zu Rohrbrüchen führen können.

Schäden an den Wasserleitungen können Sie durch Beobachtung des Wasserzählers feststellen. Haben Sie sichergestellt, dass kein Wasser entnommen wird und läuft der Wasserzähler dennoch weiter, dann ist mit unkontrollierten Wasserverlusten zu rechnen. Beauftragen Sie sofort zur Behebung des Schadens einen Installateur. Die dadurch entstehenden Kosten gehen zu Ihren Lasten.

 Nein, die Nutzung von Regenwasser bedeutet nicht, dass wirklich Wasser gespart wird, es werden zwar etwa 50 Prozent weniger Wasser aus dem öffentlichen Netz entnommen, dafür aber Wasser mit einer schlechteren Qualität verwendet.
Mit Wasserzählern ausgestattete Anlagen zeigen, dass nicht weniger verbraucht wird. Regenwasser schlechterer Qualität stellt eine potentielle Gesundheitsgefährdung dar. Hauptproblem sind dabei aus Unachtsamkeit bei der Installation zu Stande kommende Querverbindungen der Regenwassernutzungsanlagen zum Trinkwassernetz. Über diese unzulässigen Verbindungen kann verkeimtes Nicht-Trinkwasser ins Trinkwassernetz gelangen.

Und wie groß ist die Gefährdung?
Typisch für Dachablaufwasser ist eine mikrobiologische Belastung durch den auf den Dächern befindlichen Aufwuchs und den eingetragenen Vogelkot. Darin befinden sich viele gefährliche Krankheitserreger wie z. B. Campylobacter - Bakterien, Cryptococcen,
Chlamydien und Salmonellen, teilweise in sehr hohen Konzentrationen. Im Trinkwasser sind dagegen Nullwerte verpflichtend vorgeschrieben. Besonders gefährdet sind Kinder, die oft nicht zwischen Trinkwasser und Brauchwasser unterscheiden können.
Selbst eine Filterung des Regenwassers kann die Schmutzstoffe nicht entfernen. Bakterien und gelöste chemische Stoffe können mühelos die ausgewiesenen Filter passieren.
Oft werden Chlortabletten empfohlen. Damit verschlimmert sich die Sache, denn die empfohlenen Chlormengen erzeugen zusätzlich in den Regenwassertanks Trihalogenmethane in sehr hohen Konzentrationen. Diese gelten auch in Schwimmbädern als gesundheitsschädlich.
 

Das Stolper Leitungswasser ist Trinkwasser. Das ist nicht nur ein Name, sondern besagt, dass unser Wasser die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt – dem strengsten lebensmittelrechtlichen Regelwerk, das es in Deutschland gibt. Die Stiftung Warentest empfiehlt, lieber Wasser aus dem Hahn zu trinken als aus Flaschen.

Das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Stolpe  wird – wie in den meisten anderen Gegenden Deutschlands auch – aus Grundwasser und Uferfiltrat gewonnen. Unser Wasserwerk holt über Tiefbrunnen das Wasser aus dem Boden, das zuvor dorthin versickert ist – über Niederschläge und aus Oberflächengewässern (das ist das Uferfiltrat) und bereitet es naturnah, d.h. chemiefrei auf. Über das Rohrnetz gelangt das Wasser zu den Verbraucher*innen und nach Gebrauch über die Kanalisation in die Kläranlagen. Dort wird es gereinigt und in die Oberflächengewässer wie Havel und Spree abgeleitet. Der Kreislauf beginnt von vorn.

Unter Spurenstoffen versteht man chemische Verbindungen, die in sehr geringen Konzentrationen (also im Bereich von Mikrogramm/Liter oder weniger) im Wasser vorkommen. Zu den organischen Spurenstoffen in Oberflächen-, Grund- oder Trinkwasser zählen zum Beispiel Arzneistoffe, Industriechemikalien, künstliche Süßstoffe  oder Stoffe, die zur Imprägnierung von Kleidung verwendet werden.

Phenazon ist ein Schmerzmittel, das früher auch in einem Pharmaziebetrieb in Hennigsdorf hergestellt worden ist. Seinerzeit sind durch Unachtsamkeit bei dieser Produktion Phenazon-Reste ins Grundwasser gelangt. Die im Wasser des Wasserwerks Stolpe gemessenen Werte liegen deutlich unterhalb des Gesundheitlichen Orientierungswertes (GOW) von 0,3 Mikrogramm/Liter.

Vor allem durch den Menschen und die Anwendung diverser Produkte in Haushalt und Industrie. Organische Spurenstoffe gelangen auf verschiedenen Wegen in den Wasserkreislauf: Luft, Kläranlagen, Regenwasserabläufe, Klärschlamm- oder Abfallentsorgung bzw. Altlasten. Arzneimittel landen in erster Linie über die Toilette im Abwasser, passieren die Kläranlage und gelangen von dort in den Wasserkreislauf. Deshalb ist es wichtig, abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel auf keinen Fall über die Toilette sondern über den Hausmüll zu entsorgen.

Spurenstoffe kommen in Mikrogramm pro Liter vor – teilweise auch noch weit darunter. Ein Mikrogramm ist ein Millionstel Gramm. Was man sich unter dieser Menge vorstellen kann verdeutlicht folgendes Beispiel: 1 Mikrogramm/Liter ist, als würde man einen Zuckerwürfel in so viel Wasser auflösen, wie in 100 Tanklaster passt.

Ein GOW ist kein Grenzwert, sondern lediglich ein Vorsorgewert für Stoffe, die noch nicht abschließend bewertet werden können. Es sind sehr konservative Werte. Ihre kurz- bis mittelfristige Überschreitung (bis zu zehn Jahren) um das Drei- bis Zehnfache bietet nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) „keinen Anlass zu gesundheitlicher Besorgnis“. Vereinfacht gesagt: GOW sind Werte mit eingebautem Sicherheitsabstand, um eine gesundheitliche Gefährdung ausschließen zu können. (Quelle: Umweltbundesamt, Bundesamt für Risikobewertung).
Werden dank moderner Messmethoden neue Stoffe im Trinkwasser nachgewiesen, erfolgen Meldungen an die zuständigen Gesundheitsbehörden und das Umweltbundesamt (UBA). Hier findet nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen eine gesundheitliche Bewertung nach dem GOW- Konzept statt. Wird ein GOW überschritten, müssen Wasserversorger in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden kurz- und langfristige Maßnahmen ergreifen, um diesen Wert zu minimieren.

Durch das Umweltbundesamt unter Berücksichtigung zusätzlichen Sachverstands u. a. von Experten aus der Trinkwasserkommission, dem Bundesgesundheitsministerium sowie des Bundinstituts für Risikobewertung

Grenzwerte sind in Gesetzen und Verordnungen – in diesem Falle in der Trinkwasserverordnung – festgelegte Höchstkonzentrationen für natürliche Inhaltsstoffe, Wirkstoffrückstände und Umweltschadstoffe in Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen sowie etwa im Wasser und der Luft. Bei Überschreitung müssen die verantwortlichen Einrichtungen – das können Wasserbetriebe sein aber auch Industrieunternehmen oder Arzneimittelproduzenten –Schritte zur Reduzierung unternehmen. In der Trinkwasserverordnung sind eine Reihe von Grenzwerten etwa für Blei, Cadmium, Natrium und Uran festgelegt. Diese Grenzwerte, die lebenslangen unbedenklichen Genuss in jeder Menge garantieren, unterschreitet das Stolper Trinkwasser bei weitem.

Eine Menge und auf verschiedenen Gebieten.
Informationen zur Wasserqualität, den Inhaltsstoffen und zur Trinkwasserverordnung finden Sie auch hier http://www.bwb.de/content/language1/html/941.php und  hier http://www.bwb.de/content/language1/html/11040.php

PFAS steht für Per- und Polyfluoralkylsubstanzen – eine Gruppe von mehreren tausend chemischen Verbindungen, die extrem stabile Kohlenstoff-Fluor-Bindungen enthalten. Sie werden oft als Ewigkeitschemikalien bezeichnet, weil sie in der Natur nicht abgebaut werden und sich in Wasser, Boden und Lebewesen anreichern.
PFAS werden in vielen Produkten eingesetzt, weil sie fett-, schmutz- und wasserabweisend wirken. Sie finden sich unter anderem in Antihaft-Pfannen, Outdoor-Kleidung, Teppichen, Fast-Food-Verpackungen, Feuerlöschschäumen und Elektronikgeräten. Allerdings sind sie problematisch für die Umwelt und die Gesundheit: Sie können die Wirkung von Impfungen verringern, die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, das Risiko für Diabetes und Krebs erhöhen und zu höheren Cholesterinwerten führen1.
Die Regulierung von PFAS wird zunehmend strenger, da ihre langfristigen Auswirkungen immer deutlicher werden. Es gibt Bestrebungen, ihre Verwendung stark einzuschränken.
 

Jeder Einzelne von uns kann einen Teil zur Reduzierung von Spurenstoffen beitragen, etwa durch die gezielte und sparsame Einnahme von Medikamenten. Fragen Sie Ihren Arzt, ob er etwas über die Umweltwirksamkeit des verordneten Medikaments weiß und ob es eine ebenso wirksame aber für die Umwelt und den Wasserkreislauf weniger schädliche Alternative gibt. Denn es gibt Arzneimittel, die im Klärwerk oder spätestens auf dem Weg ins Grundwasser komplett abgebaut werden. Wichtig ist auch, nicht benutzte oder abgelaufene Arzneimittel auf keinen Fall in die Toilette zu werfen sondern sie umweltgerecht über den Hausmüll zu entsorgen.

 Neben den Informationen auf unserem Internetauftritt finden Sie weitere Aussagen u. a. auf den Internetseiten des Umweltbundesamtes www.uba.de, des Kompetenzzentrums Wasser Berlin, www.kompetenz-wasser.de, des Kompetenzzentrums Spurenstoffe Baden-Württemberg, www.koms-bw.de, der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. www.dwa.de  und der RWTH Aachen, www.spurenstoffe.net.

Bei älteren Wasserrohren lassen Bewohner das Wasser am Morgen am besten so lange laufen, bis es gleichmäßig kühl ist, bevor sie es trinken. Denn, steht Wasser länger als vier Stunden in den Leitungen oder im Boiler, kann es bei alten Systemen gelöste Metalle enthalten, etwa Nickel, Cadmium oder Blei. Manchmal tritt auch braunes, rosthaltiges Wasser aus: Das ist eisenhaltig, aber keine Gesundheitsgefahr. Dieses sogenannte Stagnationswasser können Bewohner zum Beispiel zum Duschen, Blumengießen oder Putzen verwenden.